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- The Ultimate Boot Selector v3.2
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- © 1989-94 by
- Andreas Alich
- Rittergasse 4
- 97070 Würzburg
-
- KontoNr. 5102900, BLZ 790 500 00, Städtische Sparkasse Würzburg
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- E-Mail:
- Mausnet: Andreas Alich @ WÜ
- Internet: andreas_alich@wue.maus.de
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- 1. Allgemeines
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- TUBS ist SHAREWARE. D. h. es darf zu nicht kommerziellen Zwecken frei kopiert,
- ausprobiert und weitergegeben werden, aber nur komplett mit folgenden Dateien
- in unveränderter Form:
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- ACHTUNG.TXT
- CONFIG.PRG
- CONFIG.RSC
- NEU.TXT
- TUBS.PRG
- TUBS.TXT
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- Der Vertrieb in PD-Sammlungen ist nicht erlaubt, die (kostenfreie)
- Verbreitung über Mail-Boxen dagegen ist erlaubt (und erwünscht).
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- TUBS wurde ausgiebig getestet. Die Benutzung von TUBS erfolgt aber auf
- eigene Gefahr. Jegliche Haftung für Schäden ist ausgeschlossen!
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- Wer TUBS regelmäßig benutzt (regelmäßige - nicht registrierte - Benutzer
- werden gelegentlich daran erinnert, daß es sich bei TUBS um Shareware
- handelt) ist aufgefordert, mir (mindestens) DM 20,- für TUBS zukommen zu
- lassen. Dies kann in Form einer Überweisung, eines Schecks, in bar oder in
- Form unbenutzter 1-DM-Briefmarken erfolgen. Bitte keine Postschecks aus dem
- Ausland schicken, da diese relativ wertlos sind (bzw. ihr Wert durch die bei
- der Einlösung anfallenden Gebühren aufgefressen wird)! Bei Überweisungen
- bitte möglichst parallel eine Nachricht per E-Mail schicken! Dafür erhält man
- dann per E-Mail (bevorzugt im Mausnet; nicht per Fidonet, da es dort keine
- persönlichen Mitteilungen gibt) einen Schlüssel, der die unregistrierte
- Version in eine registrierte verwandelt. Wer keine E-Mail Adresse hat, erhält
- den Schlüssel per Post, sofern er mir mindestens DM 25,- für TUBS zukommen
- läßt (oder mindestens DM 20,- und eine formatierte Diskette mit frankiertem
- Rückumschlag). Registrierte Benutzer erhalten außerdem jederzeit gegen
- Einsendung einer formatierten Diskette mit frankiertem Rückumschlag die
- neueste Version von TUBS.
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- TUBS wurde mit dem Hänisch Modula-2 Entwicklungssystem erstellt.
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- TUBS bietet folgende Funktionen:
- - Aktivieren/Deaktivieren von Autoordnerprogrammen, Accessories, CPXen usw.
- - Auswählen und Kopieren beliebiger Dateien wie z. B. DESKTOP.INF,
- ASSIGN.SYS, MINT.CNF, GEM.CNF usw.
- - Bis zu zwanzig Konfigurationen können direkt in TUBS editiert und gemerkt
- werden (also ohne externes Konfigurationsprogramm, sondern direkt beim
- Booten)
- - Eine gemerkte Konfiguration kann beim Booten durch Drücken einer einzigen
- Taste eingestellt werden
- - Zwischen Programmen, Accessories, CPXen usw. können Abhängigkeiten definiert
- werden, so daß z. B. automatisch zu einem Programm immer das zugehörige CPX
- aktiviert/deaktiviert werden kann
- - Editieren der physikalischen Reihenfolge der Dateien
- - aktuelles DESKTOP.INF usw. in den zugehörigen Ordner kopieren
- - TOS-Editor mit einer dieser Dateien aufrufen
- - Anzeige und Verändern des Fastload Flags der Programme
- - Wechseln der Bildschirmauflösung, falls in niedriger Auflösung
- (Auflösung 0) gebootet wird
- - und noch einiges mehr ...
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- Die unregistrierte Version hat folgende Einschränkungen:
- - Maximal zwei Dateigruppen zum Aktivieren/Daktivieren (AUTO-Ordner,
- Accessories, usw. ) und maximal zwei Ordner im TUBS-Ordner (NEWDESK.INF,
- ASSIGN.SYS usw.).
- - Keine Links
- - Kein konfigurationsübergreifendes Aktivieren/Deaktivieren
- - Keine Zeitschaltuhrunterstützung
- - Keine Kommandozeilenunterstützung
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- TUBS sollte sich als eines der ersten Programme im AUTO-Ordner befinden,
- damit ggf. möglichst alle Amok laufenden Programme deaktiviert werden können.
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- INSTALLATION
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- a) Erste Installation
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- Kopieren Sie den Ordner TUBS mit allen Dateien auf ihre Bootpartition,
- normalerweise also Laufwerk C. Die Datei TUBS.PRG kopieren (bzw. verschieben)
- Sie nun in den AUTO-Ordner. Wechseln Sie nun in den Ordner TUBS\ und starten
- Sie CONFIG.PRG. Nachdem Sie TUBS gemäß Ihren Wünschen konfiguriert haben
- (siehe unten CONFIG.PRG), machen Sie einen Reset und starten Sie TUBS durch
- Eingabe der entsprechenden Taste (normalerweise <*>). Wählen Sie in TUBS
- mittels Control-P den physikalischen Umordnungsmodus und verschieben Sie
- TUBS.PRG an eine geeignete Position (möglichst weit vorne im AUTO-Ordner).
-
- b) Es ist berseits eine ältere Version von TUBS installiert
-
- Wenn Sie bereits eine ältere Version von TUBS installiert haben, dann
- kopieren Sie zunächst die alte Version von TUBS.PRG irgendwohin oder benennen
- Sie sie um (damit sie in CONFIG.PRG die alten Parameter auslesen können).
- Kopieren Sie nun alle Dateien des Ordners TUBS in den bestehenden Ordner
- TUBS\ (sollte er noch nicht existieren, erzeugen Sie ihn zunächst auf Ihrem
- Bootlaufwerk und kopieren Sie gegebenenfalls die Datei TUBS.KFG in diesen
- Ordner). Die Datei TUBS.PRG kopieren (bzw. verschieben) Sie in den
- AUTO-Ordner. Wechseln Sie nun in den Ordner TUBS\ und starten Sie CONFIG.PRG.
- CONFIG.PRG konvertiert (falls nötig) zunächst die alte TUBS.KFG-Datei (diese
- wird im aktuellen Verzeichnis gesucht und dort später auch gesichert!). Über
- den Button "Lesen ..." können Sie die Einstellungen des alten TUBS.PRG
- auslesen. Falls Sie noch keine registrierte Version benutzen, beachten Sie
- bitte, daß die unregistrierte Version maximal zwei Dateigruppen zum
- Aktivieren/Deaktivieren unterstützt. Je nach vorhandener TUBS.KFG-Datei
- werden aber drei Pfade konfiguriert. Sie sollten also ggf. einen Pfad
- entfernen (ansonsten gibt TUBS beim Start eine entsprechende Meldung aus).
- Eine Beschreibung von CONFIG.PRG befindet sich weiter unten!
-
-
- 2. Allgemeine Beschreibung
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- Falls man beim Booten keine Taste drückt, so macht TUBS normalerweise
- garnichts. Will man von Hand eine Auswahl der Autoordnerprogramme,
- Accessories und sonstigen Dateien treffen, so muß man beim Booten die Taste
- <*> drücken. Dadurch gelangt man in den "Hauptdialog" von TUBS. Hat man
- bereits Konfigurationen editiert (und gemerkt) so kann man auch direkt beim
- Booten eine passende Taste (siehe weiter unten) drücken, die diese
- Konfiguration auswählt, ohne in den Hauptdialog zu gehen. Man kann TUBS
- allerdings mit dem Programm CONFIG.PRG auch so konfigurieren, daß man immer
- in den Hauptdialog gelangt und man kann statt <*> auch eine andere Taste
- konfigurieren.
-
- Im Hauptdialog werden alle gefundenen Autoordnerprogramme, Accessories usw.
- angezeigt. Welche Dateigruppen angezeigt werden, wird mittels CONFIG.PRG
- festgelegt (siehe unten).
-
- Aktivierte Dateien werden invers dargestellt, deaktivierte
- normal. Ob eine Datei aktiviert oder deaktiviert ist, wird durch die
- Extension festgelegt. Die beiden Extensions werden ebenfalls mittels
- CONFIG.PRG festgelegt.
-
- Neben den Autoordnerprogrammen, Accessories usw. werden die Dateien
- aller Ordner, die sich im Ordner TUBS\ befinden, angezeigt. Von diesen
- Dateien kann jeweils eine ausgewählt werden. Damit kann man z. B. aus
- mehreren DESKTOP.INFs oder ASSIGN.SYSs eine Datei auswählen, die dann ins
- Wurzelverzeichnis (bzw. den konfigurierten Pfad) kopiert wird.
-
- Die Dateien werden normalerweise in ihrer physikalischen Reihenfolge
- angezeigt; sie können aber auch in alphabetischer Reihenfolge angezeigt
- werden. Die physikalische Reihenfolge kann mit TUBS auch verändert werden.
-
- Mit folgenden Tasten kann man beim Booten direkt eine Konfiguration
- auswählen, ohne in den Hauptdialog zu gehen (das ist natürlich nur dann
- sinnvoll, wenn man bereits Konfigurationen erstellt und gesichert hat):
- - Zifferntaste (0 bis 9) oder Funktionstaste (F1 bis F10):
- Diese Tasten aktivieren die entsprechende Konfigurationen (1 für
- Konfiguration 1, 2 für Konfiguration 2, ..., 0 für Konfiguration 10,
- F1 für Konfiguration 11, ..., F10 für Konfiguration 20)
- - Buchstabentaste:
- Es wird die erste Konfiguration gewählt, deren Name mit diesem Buchstaben
- beginnt (Groβ-/Kleinschreibung wird nicht unterschieden).
-
- TUBS kann auch vom Desktop aus gestartet werden. In diesem Fall gelangt man
- immer in den Hauptdialog.
-
- Über CONFIG.PRG (siehe unten) kann TUBS so konfiguriert werden, daß zu einer
- bestimmten Zeit automatisch eine bestimmte Konfiguration ausgewählt wird,
- falls TUBS im Autoordner ohne Tasteneingabe gestartet wurde. Diese
- Funktionalität ist v. a. für Besitzer einer Zeitschaltuhr interessant, die
- z. B. nachts automatisch etwas vom Rechner erledigen lassen wollen. TUBS
- liest die GEMDOS-Uhr aus; ggf. muß also vor TUBS ein Programm im AUTO-Ordner
- liegen, das die Uhrzeit einer Hardwareuhr in die GEMDOS-Uhr überträgt.
- (Nur in der registrierten Version verfügbar.)
-
- TUBS kann auch mit einer Kommandozeile aufgerufen werden. Dabei wird das
- (erste) übergebene Zeichen so interpretiert, als wäre die entsprechende Taste
- gedrückt worden. Ziffern werden also als Konfigurationsnummer behandelt, bei
- Buchstaben wird nach einem passenden Konfigurationsnamen gesucht. (Nur in
- der registrierten Version verfügbar.)
-
-
- 3. Der Hauptdialog von TUBS
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-
- In der ersten Spalte ist Platz für die Namen von bis zu zwanzig
- Konfigurationen. Rechts daneben befinden sich weitere Spalten für die
- Anzeige der Autoordnerprogramme, Accessories usw. sowie der Ordner
- im Ordner TUBS\. Je nach Bildschirmbreite sind unterschiedlich viele
- Datei-Gruppen gleichzeitig sichtbar. Gibt es mehr Gruppen als Platz zur
- Verfügung steht, so erscheinen über den Dateinamen Pfeile und man kann
- durch mehrere "Seiten" blättern.
-
- 3.1 Bedienung des Hauptdialogs
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-
- a) Tastaturbedienung
-
- Der Cursor im Hauptdialog wird durch die Zeichen > und < markiert. Diese
- Zeichen stehen links und rechts des aktuellen Eintrags. Den Cursor kann man
- wie gewohnt mit den Cursortasten bewegen.
-
- Alle invers dargestellten Accessories, Programme usw. sind ausgewählt.
- D. h. sie werden beim Booten ausgeführt bzw. kopiert (dabei werden bestehende
- Dateien überschrieben!).
-
- Einträge können mit <Insert> selektiert werden. Nochmaliges Drücken von
- <Insert> deselektiert den Eintrag wieder. <Delete> deselektiert einen
- Eintrag.
-
- Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine (bereits gemerkte) Konfiguration
- auszuwählen:
- - Eingabe der Ziffer, die vor dem Namen steht (ggf. mit <Shift>)
- - Die Konfigurationen 11 bis 20 (⇧1 bis ⇧0) können auch über die
- Funktionstasten F1 bis F10 gewählt werden. Dies ist vor allem bei der
- direkten Wahl einer Konfiguration beim Booten interessant, da dort die Wahl
- mittels <Shift>-<Ziffer> nicht funktioniert
- - Anklicken des Konfigurationsnamens mit der linken Maustaste
- - <Insert> drücken, wenn sich der Cursor auf dem Namen einer Konfiguration
- befindet.
- - Eine Konfiguration kann auch über ihren Anfangsbuchstaben durch Drücken
- der entsprechenden Buchstabentaste gewählt werden. Besitzen mehrere
- Konfigurationsnamen den gleichen Anfangsbuchstaben, so wird die jeweils
- erste gewählt. Diese Auswahl einer Konfiguration funktioniert auch beim
- Booten. Allerdings kollidiert diese Methode mit Harddisktreibern, die
- einen eingegebenen Buchstaben als Bootpartition interpretieren. Bei
- Verwendung solcher Harddisktreiber sollte man beim Autor nach einer
- konfigurierbaren Version fragen (wenn man TUBS verwendet benötigt man
- wohl kaum verschiedene Bootpartitions; falls doch muß man eben auf die
- Wahl einer Konfiguration per Anfangsbuchstabe verzichten).
-
- b) Mausbedienung
-
- Mit der linken Maustaste können Einträge selektiert bzw. deselektiert werden.
- Mit der rechten Maustaste kann der Cursor auf einen Eintrag gesetzt werden.
-
- Durch Anklicken der Pfeile (sofern vorhanden) kann durch die einzelnen
- "Seiten" geblättert werden.
-
- Wird die Maus in die Titelzeile bewegt, so erscheinen dort einige "Buttons",
- die mit der linken Maustaste angewählt werden können.
-
- Im Umordnungsmodus können Einträge mit der Maus verschoben werden, indem man
- die linke Maustaste gedrückt hält, während man die Maus bewegt.
-
- 3.2 Speichern von Konfigurationen
- ---------------------------------
-
- TUBS bietet die Möglichkeit, bis zu zwanzig verschiedene Konfigurationen zu
- merken. Eine gemerkte Konfigurationen kann wie oben beschrieben sehr einfach
- eingestellt werden. Zum Merken einer Konfigurationen gibt es verschiedene
- Möglichkeiten:
-
- Erstens kann eine Konfiguration wie oben beschrieben editiert und dann mit
- Control-<Ziffer> bzw. mit Shift-Control-<Ziffer> einem Eintrag in der ersten
- Spalte zugeordnet werden (dabei wird nach einem Namen gefragt).
-
- Zweitens kann man den Cursor auf einen Eintrag in der ersten Spalte bewegen
- und diesen mit <Insert> selektieren bzw. den Namen mit der linken Maustatste
- selektieren. Die eingestellte Konfiguration wird dann unter diesem Eintrag
- gemerkt, sobald eine andere Konfiguration (d. h. ein anderer Eintrag in der
- ersten Spalte) gewählt wird bzw. wenn TUBS verlassen wird. Bis zu diesem
- Zeitpunkt kann mit <Undo> die ursprüngliche Konfiguration zurückgeholt
- werden.
-
- Nachdem man auf eine der beschriebenen Arten eine oder mehrere
- Konfigurationen eingestellt hat, kann man sie mit Control-S sichern. Die
- Einstellungen werden in der Datei TUBS\TUBS.KFG gesichert; der Ordner
- TUBS\ muβ bereits existieren, damit die Einstellungen gesichert werden können.
-
- 3.3 Hilfefunktion
- -----------------
-
- Über die Taste <Help> bekommt man eine Übersicht über die Tastenkombinationen.
- Während des Umordnens der physikalischen Reihenfolge und beim Editieren von
- Links gibt es jeweils eine eigene Hilfe-Seite.
-
- 3.4 Name verändern
- ------------------
-
- Mit Control-V kann der aktuelle Name editiert werden.
-
- In der ersten Spalte dient dies zum Benennen bzw. Umbenennen einer
- Konfiguration.
-
- Bei Accessories und Autoordnerprogrammen ist dies zum Einfügen von Wildcards
- gedacht, z. B. bei einem Programm wie CACHEnnn, das die Puffergröße aus dem
- Dateinamen ermittelt. Als Wildcards stehen ? und * zur Verfügung. ? ersetzt
- ein einzelnes Zeichen, * beliebig viele Zeichen (auch keines); * ist nur am
- Ende erlaubt (bzw. nachfolgendes wird ignoriert). Speichert man die
- Konfiguration ab, so wird der Name mit Wildcards übernommen und beim Aufruf
- dieser Konfiguration werden nun alle passenden Namen erkannt (also z. B.
- CACHE100, CACHE50 usw. bei CACHE*)
-
- Mit Control-U kann die zum aktuellen Namen gehörende Datei umbenannt werden.
- Dies ist z. B. dazu gedacht, den Namen und somit auch die Puffergröße eines
- Programmes wie CACHEnnn beim Booten zu verändern.
-
- Beim Editieren eines Eintrags stehen jeweils folgende Tasten zur Verfügung:
-
- Esc alles löschen
- Undo Editieren abbrechen
- Return Name übernehmen
- Backspace Zeichen vor dem Cursor löschen
- Delete Zeichen unter dem Cursor löschen
-
- Der Cursor kann mit den Cursortasten nach links und rechts bewegt werden,
- zusammen mit der Shift-Taste zum Anfang bzw. Ende. Das Editieren erfolgt
- immer im Einfügemodus.
-
- 3.5 Reihenfolge der Anzeige wechseln
- ------------------------------------
-
- Mittels <Esc> oder dem Anklicken der Statusanzeige 'alphabetische
- Reihenfolge' bzw. 'physikalische Reihenfolge' kann man die Anzeige der
- Dateien zwischen alphabetischer und physikalischer Reihenfolge umschalten.
-
- 3.6 Physikalische Reihenfolge der Dateien ändern
- ------------------------------------------------
-
- Es ist möglich, mittels TUBS die physikalische Reihenfolge der Dateien zu
- ändern. Dazu wird ein temporärer Ordner namens '($TUBS$).TMP' im jeweiligen
- Pfad erzeugt. Das Umordnen der Dateien ist nur möglich, falls solch ein
- Ordner NICHT existiert.
-
- NB: Das Umordnen der Dateien kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da zum
- Umordnen GEMDOS.Frename verwendet wird und nicht etwa auf irgendeine
- unsaubere Art direkt das Directory manipuliert wird.
-
- Bedienung: Mit Control-P kommt man in den Umordnungsmodus. Mit den
- Cursortasten kann man den Cursor wie gewohnt positionieren. Mit
- Control-Cursortasten verschiebt man eine Datei. Eine Datei kann auch mit
- der Maus verschoben werden, indem man die linke Maustaste gedrückt hält und
- die Maus bewegt. <Undo> macht die Umordnung rückgängig und verläßt den
- Umordnungsmodus. <Return> bestätigt die Umordnung und führt sie durch.
- <Help> bringt eine Hilfe-Seite. (Im Umordnungs-Modus gibt es eine eigene
- Hilfe-Seite!)
-
- 3.7 Reihenfolge der Konfigurationen ändern
- ------------------------------------------
-
- Die Reihenfolge der Konfigurationen ist genauso änderbar, wie die
- physikalische Reihenfolge der Dateien (siehe 3.6).
-
- 3.8 Konfigurationsübergreifendes Aktivieren/Deaktivieren von Einträgen
- ----------------------------------------------------------------------
- (Nur in der registrierten Version verfügbar.)
-
- Will man ein neues Programm in mehrere Konfigurationen aufnehmen, so muß
- man es nicht in allen Konfigurationen einzeln aktivieren. Stattdessen
- aktiviert man mittels <Shift Insert> einen Modus, der eine globale
- (konfigurationsübergreifende) Selektion zuläßt. In diesem Modus können
- beliebige Dateien selektiert werden und auch mehrere Konfigurationsnamen.
- Bestätigt man die Selektion mittels <Return>, so werden die selektierten
- Dateien in allen gewählten Konfigurationen aktiviert. Mittels <Undo> kann
- man den Modus verlassen, ohne Veränderungen zu bewirken.
-
- Analog gelangt man mittels <Shift Delete> in einen Modus, der es erlaubt,
- Dateien in mehreren Konfigurationen gleichzeitig zu deaktivieren. In diesem
- Fall werden bei der Bestätigung mittels <Return> alle selektierten Dateien
- in allen gewählten Konfigurationen deaktiviert. Mittels <Undo> kann man den
- Modus verlassen, ohne Veränderungen zu bewirken.
-
- 3.9 Dateistatus in die Konfiguration übernehmen
- -----------------------------------------------
-
- Will man beim Erstellen einer neuen Konfiguration den aktuellen Status der
- Dateien einer Gruppe, also den durch die aktuelle Extension gegebenen
- Zustand der Dateien (aktiviert/deaktiviert), in die Konfiguration
- übernehmen, so bewegt man den Cursor in die jeweilige Spalte, drückt
- Control-C und bestätigt die Nachfrage mit <Return>.
-
- 3.10 Links (Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Einträgen)
- ------------------------------------------------------------
- (Nur in der registrierten Version verfügbar.)
-
- Häufig gehört zu einem Autoordnerprogramm ein Accessory oder CPX, das man
- immer zusammen mit dem Programm aktivieren bzw. deaktivieren will. Daneben
- gibt es Programme, die nicht gleichzeitig aktiv sein dürfen, oder andere
- Programme benötigen, um zu funktionieren. TUBS bietet deshalb die
- Möglichkeit, zwischen einzelnen Programmen, Accessories und CPXen
- Abhängigkeiten (Links) festzulegen.
-
- Befindet sich der Cursor in einer der Spalten für Autoordnerprogramme,
- Accessories usw., so gelangt man mittels Control-L in einen Modus, in
- dem die Abhängigkeiten zu dem Eintrag, auf dem sich der Cursor befindet,
- festgelegt werden können. Es gibt sechs mögliche Abhängigkeiten:
-
- = Aktivierung bei Aktivierung, Deaktivierung bei Deaktivierung
- # Deaktivierung bei Aktivierung, Aktivierung bei Deaktivierung
- + Aktivierung bei Aktivierung
- - Deaktivierung bei Aktivierung
- * Aktivierung bei Deaktivierung
- / Deaktivierung bei Deaktivierung
-
- Während man die Abhängigkeiten editiert, erhält man über <Help> obige
- Übersicht der möglichen Abhängigkeiten. Um eine Abhängigkeit festzulegen,
- selektiert man den entsprechenden Eintrag mittels <Insert> oder direkt
- durch Eingabe eines der angegebenen Zeichen. Die Art der Abhängigkeit kann
- über Eingabe des entsprechenden Zeichens festgelegt werden oder durch
- Anklicken des Zeichens vor dem Eintrag (nachdem er selektiert wurde) bis
- das gewünschte Zeichen erscheint.
-
- Um eine Abhängigkeit zu löschen, deselektiert man den jeweiligen Eintrag
- mittels <Delete> oder auch <Insert> bzw. durch Anklicken mit der linken
- Maustaste.
-
- Mittels <Return> werden die Einstellungen übernommen, mit <Undo> kann man
- den Modus verlassen, ohne die Einstellungen zu übernehmen.
-
- Auch mehrstufige Abhängigkeiten sind möglich, d. h. auch Abhängigkeiten
- eines abhängigen Eintrags werden berücksichtigt. Zwei Einträge können auch
- gegenseitig voneinander abhängen; es kommt nicht zu Endlosschleifen.
-
- Für Leute, die die Abhängigkeiten lieber in einer ASCII-Datei festlegen und
- editieren möchten, gibt es die Programme KFG2LNK.TOS und LNK2KFG.TOS.
- KFG2LNK.TOS erzeugt aus der Datei TUBS.KFG die ASCII-Datei TUBS.LNK, in der
- dann alle definierten Abhängigkeiten als ASCII-Text stehen. Diese Datei kann
- man nun mit einem Texteditor bearbeiten. Hat man noch keine Links definiert,
- so braucht man KFG2LNK.TOS natürlich nicht zu starten, sondern erstellt
- direkt die ASCII-Datei TUBS.LNK. LNK2KFG.TOS schreibt die in TUBS.LNK
- definierten Abhängigkeiten in die Datei TUBS.KFG.
-
- Jede Zeile der Datei TUBS.LNK muß mit dem Namen eines Autoordnerprogramms,
- Accessories usw. beginnen. Ggf. muß der vollständige Pfad angegeben werden.
- Ist kein Pfad angegeben, so wird der erste Pfad genommen, bei dem die
- Extension paßt. Als Extension muß die Extension der aktivierten Datei
- angegeben sein. Danach müssen die Namen (wiederum ggf. mit Pfad) der
- abhängigen Einträge incl. Extension stehen, jeweils eingeleitet durch eines
- der Zeichen '=', '#', '+', '-', '*' oder '/' (Bedeutung siehe oben). Zwischen
- den Namen und Zeichen können beliebig Leerzeichen stehen. Die Datei TUBS.LNK
- könnte z. B. folgenden Inhalt haben:
-
- VGA_SIMU.PRG - VGA_HIGH.PRG + VGA_SIMU.CPX
- VGA_HIGH.PRG - VGA_SIMU.PRG + VGA_SIMU.CPX
- MULTDIAL.PRG -LETEMFLY.PRG
- C:\AUTO\LETEMFLY.PRG -C:\AUTO\MULTDIAL.PRG =C:\CPX\LET_CONF.CPX
- WINX.PRG =WINX.CPX + C:\AUTO\GEMRAM.PRG
- ARROWFIX.PRG =ARROWFIX.CPX + GEMRAM.PRG
- SHBUF.PRG + GEMRAM.PRG
-
- Das würde folgende Abhängigkeiten definieren: Bei Aktivierung von
- VGA_HIGH.PRG wird VGA_SIMU.PRG deaktiviert und umgekehrt. Ebenso
- deaktivieren sich MULTDIAL.PRG und LETEMFLY.PRG gegenseitig. Wird eines der
- beiden Programme VGA_HIGH.PRG oder VGA_SIMU.PRG aktiviert, so wird auch
- VGA_SIMU.CPX aktiviert. WINX.CPX, ARROWFIX.CPX und LET_CONF werden immer
- zusammen mit WINX.PRG, ARROWFIX.PRG bzw. LETEMFLY.PRG
- aktiviert/deaktiviert. Bei Aktivierung von WINX.PRG, ARROWFIX.PRG oder
- SHBUF.PRG wird auch GEMRAM.PRG aktiviert.
-
- Bei gedrückter Control-Taste kann man (im normalen Modus) Einträge ohne
- Berücksichtigung der Abhängigkeiten selektieren und deselektieren.
-
- 3.11 Bildschirmauflösung
- ------------------------
-
- Falls in niedriger Auflösung (Auflösung 0) gebootet wurde (Farbbildschirm),
- so kann mittels Control-A die Auflösung festgelegt werden, die beim
- Verlassen von TUBS eingestellt wird. Es liegt in der Verantwortung des
- Benutzers, sinnvolle Werte einzugeben! Ein sinnvoller Wert ist z. B. 1
- für die mittlere ST-Auflösung oder bei TTs 4 für die mittlere TT-Auflösung.
- (Bei ungültigen Werten löst die Hardware (Shifter) einen Reset
- des Rechners aus!). Neuere TOS-Versionen (z. B. TOS 3.06) booten nicht mehr
- in Auflösung 0, so daß diese Funktion dort nicht zur Verfügung steht (sie
- wird aber auch nicht benötigt).
-
- 3.12 Konfiguration übernehmen
- -----------------------------
-
- Mit <Return> bzw. <Enter> (im folgenden <Return>) wird die ausgewählte
- Konfiguration bestätigt und TUBS verlassen.
-
- Alternate-<Return> wirkt genauso wie <Return>, jedoch wird nach dem
- Einstellen der Konfiguration ein Reset ausgeführt. Dies ist dazu gedacht,
- Programme zu aktivieren bzw. deaktivieren, die vor TUBS im AUTO-Ordner
- stehen.
-
- Wird zusätzlich noch eine Shift-Taste gedrückt, also
- Shift-Alternate-<Return>, wird ein Kaltstart ausgelöst.
-
- Falls Konfigurationen geändert wurden, erscheint eine Nachfrage, ob die
- geänderte Form abgespeichert werden soll.
-
- 3.13 Reset
- ----------
-
- Neben der Möglichkeit, mittels (Shift-)Alternate-<Return> von Hand einen
- Reset auszuführen, besteht die Möglichkeit, einer Konfiguration fest einen
- Reset zuzuordnen: befindet sich der Cursor auf dem Namen einer Konfiguration,
- so kann man mittels Control-R den Resetstatus der Konfiguration umschalten.
- Erscheint nach der Nummer der Konfiguration ein 'r' oder 'R', so wird nach
- Einstellen der entsprechenden Konfiguration ein Reset ausgeführt. Ein 'r'
- steht für einen Warmstart, ein 'R' für einen Kaltstart. Der Resetstatus kann
- auch mit der Maus durch Anklicken des 'r'/'R' (bzw. dessen Position)
- umgeschaltet werden.
-
- Außerdem kann man (bei den Kopier-Optionen, siehe unten) auch einer
- Dateigruppe, aus der eine Datei kopiert wird, einen Reset zuordnen.
-
- 3.14 Fastload-Status
- --------------------
-
- Mittels Control-F kann bei entsprechend konfigurierten Dateigruppen (siehe
- CONFIG.PRG), normalerweise bei Accessories und Programmen, das Fastload-Bit
- im Programmheader verändert werden. Bei gesetztem Fastload-Bit wird ab TOS
- 1.04 nicht mehr der gesamte Speicher gelöscht, so daβ der Bootvorgang je nach
- Speichergröβe des Rechners und Anzahl der aktivierten Accessories und
- Programme zum Teil erheblich beschleunigt wird. Manche (schlecht
- programmierte) Programme gehen allerdings davon aus, daβ der gesamte Speicher
- gelöscht ist, und funktionieren deshalb bei gesetzem Fastload-Bit nicht
- korrekt. Da zu diesen schlecht programmierten Programmen leider auch das TOS
- gehört (zumindest bis TOS 1.04) sollte beim physikalisch ersten Accessory und
- beim physikalisch ersten Autoordner-Programm das Fastload-Bit gelöscht sein.
- TUBS selbst funktioniert auch mit gesetztem Fastload-Bit.
-
- Falls TUBS so konfiguriert wurde, daβ der Fastload-Status nicht automatisch
- ermittelt wird (siehe CONFIG.PRG), so erkennt man dies an einem kleinen f
- hinter 'Status: ' in der zweiten Bildschirmzeile. Mittels
- Control-Alternate-F oder Anklicken des f kann man den Fastload-Status der
- Programme ermitteln lassen; dies erfolgt auch automatisch beim ersten
- Drücken von Control-F. Falls der Fastload-Status der Programme bereits
- ermittelt wurde, so steht statt dem kleinen f ein groβes F. Der
- Fastload-Status der Programme kann auch mit der Maus durch Anklicken des
- jeweiligen 'F' (bzw. dessen Position) umgeschaltet werden.
-
-
-
- 4. Die Ordner im Ordner TUBS\
- =============================
-
- TUBS bietet die Möglichkeit, aus verschiedenen DESKTOP.INFs (*.INF) eines
- auszuwählen und als DESKTOP.INF ins Wurzelverzeichnis zu kopieren. Diese
- Funktionalität ist nicht auf DESKTOP.INFs beschränkt, sondern man kann
- beliebige Dateien kopieren. Dazu legt man einen Ordner mit dem Namen der
- Zieldatei im Ordner TUBS\ (dieser kann mittels CONFIG.PRG festgelegt werden)
- an, also z. B. TUBS\DESKTOP.INF\. In diesen Ordner kopiert man die Dateien,
- aus denen man eine auswählen will. Die Dateien müssen die gleiche Extension
- haben wie der Ordner. Alle solchen Dateien werden dann von TUBS in einer
- Spalte mit dem Namen des Ordners als Überschrift angezeigt. Aus ihnen kann
- eine ausgewählt werden, die dann auf eine Datei mit dem Namen des Ordners
- kopiert wird. Der Zielpfad ist dabei normalerweise das Wurzelverzeichnis,
- unter den Kopier-Optionen (siehe unten) kann aber auch ein anderer Pfad
- eingestellt werden.
-
- Die Reihenfolge der Anzeige der Ordner wird durch die physikalische
- Reihenfolge der Ordner bestimmt. Die Ordner müssen also in der gewünschten
- Reihenfolge erzeugt werden.
-
- Der Inhalt der Ordner wird jeweils in einer Spalte angezeigt. Die Anzahl der
- (maximal) gleichzeitig angezeigten Spalten ist abhängig von der
- Bildschirmauflösung. Gibt es mehr Datei-Gruppen als Platz zur Verfügung
- steht, so erscheinen über den Dateinamen Pfeile und man kann durch mehrere
- "Seiten" blättern.
-
-
- 4.1 Kopier-Optionen
- -------------------
-
- Mittels Control-O (falls sich der Cursor in einer der Ordner-Gruppen
- befindet) oder durch Anklicken der Überschrift (Ordnername) können folgende
- Optionen für das Kopieren einer Datei des zugehörigen Ordners eingestellt
- werden:
- - Zielpfad:
- Dieser Pfad bestimmt zusammen mit dem Namen des Ordners die Zieldatei.
- Normalerweise ist der Zielpfad \ (Wurzelverzeichnis)
- - Vor dem Kopieren aktuelle Datei sichern:
- Falls diese Option angeschaltet wird, so wird beim Kopieren einer Datei aus
- diesem Ordner der Name dieser Datei in einem Directory-Eintrag mit der
- Extension '.~~~' gemerkt. Wird nun erneut eine Datei kopiert, so wird
- zunächst die aktuelle Datei (Zieldatei) unter dem letzten Namen in den
- Ordner zurückkopiert, bevor sie durch die neue Datei überschrieben wird.
- Damit werden z. B. Änderungen eines DESKTOP.INFs durch "Arbeit sichern"
- automatisch gerettet.
- - Zieldatei löschen, falls keine Datei ausgewählt ist:
- Falls diese Option angeschaltet wird, so wird die Zieldatei gelöscht, falls
- keine Datei des Ordners ausgewählt ist. Bei DESKTOP.INFs und ähnlichen
- Dateien ist diese Option natürlich nicht anzuschalten! Sinn hat sie z. B.
- bei Autoexec-Batch-Dateien.
- - Reset, falls eine Datei ausgewählt ist:
- Falls diese Option angeschaltet wird, so wird zum Schluß ein Reset
- ausgelöst, falls eine Datei dieser Gruppe kopiert wurde. Dies ist sinnvoll
- bei Dateien, deren Inhalt nur bei einem Neustart des Rechners (durch
- Programme die vor TUBS im AUTO-Ordner liegen) ausgewertet wird.
-
- 4.2 Kopieren der aktuellen Datei
- --------------------------------
-
- Befindet sich der Cursor in einer der Ordner-Gruppen, so kann mittels
- Control-K die aktuelle Datei (Datei mit dem Namen des Ordners im
- eingestellten Zielpfad) in den zugehörigen Ordner kopiert werden. Dabei
- wird die Datei überschrieben, auf deren Name sich der Cursor befindet.
- Mittels Control-N kann ein neuer Eintrag erzeugt werden, unter dessen Name
- die Datei dann kopiert wird. Die Aktion kann jeweils mit <Undo> abgebrochen
- werden.
-
- 4.3 TOS-Editor aufrufen (siehe auch CONFIG.PRG)
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-
- Befindet sich der Cursor in einer der Ordner-Gruppen, so kann mittels
- Control-E ein TOS-Editor aufgerufen werden (ein GEM-Editor funktioniert im
- AUTO-Ordner bekanntlich nicht). Diesem wird in der Kommandozeile der
- jeweilige Dateiname übergeben (die Datei, die zum Eintrag gehört, auf dem
- der Cursor steht).
-
- Der Editor wird mittels CONFIG.PRG festgelegt.
-
-
-
- 5. Shell starten
- ================
-
- Mittels Control-Z kann man von TUBS aus ein Programm, z. B. eine Shell,
- starten. Das zu startende Programm wird mittels CONFIG.PRG festgelegt. Dort
- wird auch eine Environment-Datei festgelegt. Der Inhalt dieser Datei wird
- (sofern sie existiert und nicht leer ist) als Environment an das Programm
- übergeben, jedoch nur, wenn TUBS im AUTO-Ordner gestartet wurde. In der Datei
- müssen zeilenweise die einzelnen Environmentvariablen stehen (sie muß also
- das gleiche Format besitzen, das auch DESKENV.PRG von U. Kern erwartet).
-
-
-
- 6. Bildschirmauflösung
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-
- TUBS geht von einer Bildschirmauflösung mit (mindestens) 80 Textspalten
- aus. Falls es in niedriger Auflösung gestartet wird, so wird in die
- mittlere Auflösung umgeschaltet; damit kann TUBS auch vernünftig mit
- einem Farbmonitor verwendet werden.
-
- Die Bildschirmauflösung beim Verlassen von TUBS (vgl. Control-A, 3.11) kann
- vorgewählt werden. Dazu benennt man TUBS.PRG um in TUBSx.PRG. Dabei steht x
- für eine Ziffer, die eine gültige Bildschirmauflösung angibt. Um also z. B.
- automatisch in die mittlere Auflösung umzuschalten, nennt man das Programm
- TUBS1.PRG. Diese Auflösungsumschaltung wird auch ausgeführt, falls TUBS
- nicht mittels <*> aktiviert wird, jedoch nur, wenn in niedriger Auflösung
- gebootet wurde (vgl. Control-A).
-
- 6.1 Grafikerweiterungen
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-
- Die Software einiger Grafikerweiterungen verkraftet es nicht, wenn ein
- Programm im AUTO-Ordner eine VDI-Workstation öffnet. Deshalb bietet TUBS
- normalerweise im AUTO-Ordner keine Maus, falls es eine Grafikerweiterung zu
- erkennen glaubt. Mittels CONFIG.PRG kann dieses Verhalten beeinflußt werden
- (vgl. 8. CONFIG.PRG).
-
- 6.2 Overscan
- ------------
- Falls Overscan installiert ist, so gibt TUBS einen 'Ping' (ASCII 7) aus,
- um die von Overscan zerstörten Soundchip-Register zu initialisieren (damit
- der Tastaturklick normal klingt).
-
- Die Overscan-Unterstützung wurde an die neue AutoSwitch-OverScan-Software
- angepaβt, da die alten XBIOS-Funktionsnummern (84 und folgende) mit neuen
- XBIOS-Routinen auf dem TT kollidieren. Benutzer der alten Overscan-Software
- mögen sich bei Karsten Isakovic beschweren (oder die Software patchen).
- Falls Overscan aktiv ist, kann die Bildschirmauflösung nur mit der
- passenden Overscan-Software umgeschaltet werden (XBIOS-Funktionsnummern
- 4200 und folgende), da Overscan den Auflösungswechsel restringiert.
-
- Ohne Gewähr seien hier die zu patchenden Werte für Overscan v2.01 aufgeführt:
-
- alt neu
- $0C500054 $0C501068
- $0C500055 $0C501069
- $0C500056 $0C50106A
- $0C500057 $0C50106B
- $0C500058 $0C50106C
-
- (wie gesagt: ohne Gewähr!)
-
- Für diese Version der OverScan-Software gilt auch das unter 6.1
- (Grafikerweiterungen) gesagte.
-
-
-
- 7. Bemerkungen
- ==============
-
- TUBS bietet bewußt keine Möglichkeiten, um
- - zu beeinflussen, wo Accessories vom Betriebssystem gesucht werden
- - ein Environment zu setzen
- - einen Cookie Jar anzulegen
- - die Uhrzeit einzustellen
- Für all diese Aufgaben gibt es bereits reichlich (kleine) Programme für den
- AUTO-Ordner, die diese Aufgaben individueller und besser lösen können als
- TUBS.
-
- ('Begrüßungssound':) Wird TUBS aktiviert, so sucht es nach der Datei TUBS.XDS
- im TUBS-Ordner. Existiert diese, so wird der Inhalt in den Speicher geladen
- und an die XBIOS-Routine Dosound übergeben. Will man beispielsweise jedesmal,
- wenn TUBS aktiviert wird, einen Pling hören, so benennt man PLING.XDS in
- TUBS.XDS um.
-
- Anmerkung für Besitzer eines Plattentreibers oder anderem Programm, das den
- Tastaturpuffer leert:
-
- Man kann <*> solange gedrückt halten, bis TUBS aktiv wird.
- Hält man eine Zifferntaste (0 bis 9) gedrückt (bzw. falls man eine Ziffern-
- taste mehrmals drückt), so wartet TUBS, bis man eine andere Taste drückt.
- Der Sinn dieser Aktion ist das Leeren des Tastaturpuffers.
-
-
-
- 8. CONFIG.PRG
- =============
-
- Mit dem Programm CONFIG.PRG können die nachfolgenden Dinge konfiguriert
- werden. Die Einstellungen werden mittels 'Sichern' zum Teil in TUBS.PRG
- selbst, zum Teil in TUBS.KFG gesichert.
- Der Button 'Lesen ...' erlaubt das Auslesen der konfigurierten Parameter aus
- einer älteren Programmversion von TUBS.PRG. TUBS.KFG wird ggf. automatisch
- beim Start von CONFIG.PRG konvertiert.
-
- - Aktivierungstaste:
- Dieses Zeichen legt fest, durch welche Taste man beim Booten in den
- Hauptdialog von TUBS gelangt.
- - Immer in den Hauptdialog gehen (auch ohne Drücken der Aktivierungstaste).
- Ist diese Option aktiviert, so wird TUBS automatisch wieder verlassen,
- falls innerhalb der bei 'maximale Wartezeit' eingestellten Zeit keine Taste
- gedrückt wird und TUBS im AUTO-Ordner gestartet wurde.
- - Bei Fehlern auf Taste warten:
- Falls diese Option aktiviert ist, so wartet TUBS auf eine Taste, falls beim
- Kopieren oder Umbenennen einer Datei ein Fehler aufgetreten ist.
- - Fastload-Status automatisch ermitteln:
- Falls diese Option aktiviert ist, so wird der Fastload-Status der Dateien,
- deren Gruppe den entspechenden Status besitzt (siehe unten;
- normalerweise Accessories und AUTO-Ordner-Programme) automatisch ermittelt.
- Ist die Option nicht aktiviert, so kann man den Fastload-Status im
- Hauptdialog von TUBS ermitteln. Das Ermitteln des Fastload-Status nimmt
- (v. a. bei großer Dateizahl) einige Zeit in Anspruch!
- - Anzeige in alphabet. Reihenfolge:
- Falls diese Option aktiviert ist, so werden die Dateien zunächst in
- alphabetischer Reihenfolge angezeigt; sonst in physikalischer Reihenfolge
- (die Reihenfolge der Anzeige kann im Hauptdialog jederzeit mitels <Esc>
- gewechselt werden).
-
- Über den Button 'weitere Optionen' gelangt man in einen weiteren Dialog,
- in dem die folgenden Dinge konfiguriert werden können:
- - DMA-Sound-Lautstärke:
- Bei Rechnern mit DMA-Sound (STE/TT) wird der angegebene Wert (aus dem
- Bereich von 0 bis 40) als Lautstärke eingestellt (analog zum SOUND-CPX).
- - Tastaturklick abschalten:
- Falls diese Option aktiviert ist, so schaltet TUBS den Tastaturklick ab,
- falls es im AUTO-Ordner gestartet wurde.
- - Glocke abschalten:
- Falls diese Option aktiviert ist, so schaltet TUBS die Glocke ab, falls es
- im AUTO-Ordner gestartet wurde.
- - Laufwerk B ausblenden:
- Falls diese Option aktiviert ist, so blendet TUBS aus der Systemvariable
- _drvbits das Bit für Laufwerk B aus. Die kann sinnvoll sein, wenn man nur
- ein Diskettenlaufwerk hat. Man kann dann nichtmehr versehentlich irgendwo
- Laufwerk auswählen und aufgefordert werden, Diskette B in Laufwerk A
- einzulegen.
- - Maus auch bei Grafikerweiterungen verwenden:
- Falls diese Option aktiviert ist, so bietet TUBS auch im AUTO-Ordner immer
- eine Maus. Im Zusammenhang mit mancher Software kann dies zum Absturz des
- Rechners in TUBS oder nach dem Verlassen von TUBS führen (vgl. 6.1
- Grafikerweiterungen)!
- - Keine Maus verwenden:
- Falls diese Option aktiviert ist, so bietet TUBS im AUTO-Ordner nie eine
- Maus. Diese Option ist stärker als die vorherige und ebenfalls für Probleme
- mit Grafikerweiterungen gedacht.
- - Mausbeschleuniger in TUBS:
- Falls diese Option aktiviert ist, so installiert TUBS im AUTO-Ordner einen
- Mausbeschleuniger (sofern eine Maus geboten wird). Die Beschleunigung ist
- abhängig von der Auflösung (Verdoppelung bzw. Vervierfachung der realtiven
- Koordinaten). Der Mausbeschleuniger ist nur während der Laufzeit von TUBS
- aktiv.
- - Kurze Konfigurationsnamen:
- Normalerweise können Konfigurationsnamen 15 Zeichen lang sein; falls diese
- Option aktiviert ist, so haben die Konfigurationsnamen nur eine Länge von 11
- Zeichen. Dadurch kann man in der normalen ST-Hoch-Auflösung Platz für die
- Anzeige einer weiteren Datei-Gruppe gewinnen.
-
- Über den Button 'Pfade' gelangt man in einen weiteren Dialog, in dem einige
- Pfade konfiguriert werden können:
- - Im oberen Teil des Dialogs können die Pfade konfiguriert werden, deren
- Dateien TUBS zum Aktivieren/Deaktivieren anzeigt. Für jeden Pfad kann der
- Titel, der Pfad, die Extension der aktivierten Programme und die Extension
- der deaktivierten Programme konfiguriert werden. Außerdem kann festgelegt
- werden, ob es sich bei den Dateien um ausführbare Dateien handelt (also
- solche, bei denen man den Fastload Status verändern kann) und ob die Anzahl
- und Gesamtgröße der Dateien angezegt werden soll (z. B. für Accessories und
- CPX-Module interessant).
- Mit den "Pfeil-Buttons" bewegt man sich durch die Pfade.
- * Der Button "Neu" stellt einen neuen Pfad-Eintrag zur Verfügung
- * Der Button "Entfernen" entfernt den aktuellen Pfad.
- * Mit dem Button "Position ..." kann man die Reihenfolge, in der die
- Dateigruppen von TUBS angezeigt werden, festlegen. Dazu gibt man im
- erscheinenden Dialog an, an welcher Stelle der aktuelle Pfad angezeigt
- werden soll.
- NB: Falls hier ein Ordner für Accessories konfiguriert wird, so legt dies
- lediglich den Pfad fest, in dem TUBS nach Accessories sucht. Dies hat
- keinen Einfluß darauf, wo das Betriebssystem Accessories sucht; dies kann
- gegebenenfalls durch ein entsprechendes Programm beeinflußt werden (z. B.
- ACC.PRG von Steffen Engel).
- - Ordner: Pfad des TUBS-Ordners. In diesem Pfad wird die Datei TUBS.KFG
- gesucht und gesichert und auch die Ordner der zum Kopieren angebotenen
- Dateien werden hier gesucht.
- - Editor: Pfad des TOS-Editors, der bei Control-E aufgerufen wird.
- - Shell: Pfad des Programms (z. B. eine Shell), das bei Control-Z aufgerufen
- wird.
- - Env: Pfad einer Environment-Datei. Mit diesem Environment wird das Programm
- (Shell) aufgerufen.
- NB: Der hier eingestellte Pfad beeinflußt nicht das Environment des
- Desktops; zu diesem Zweck gibt es Programme wie z. B. DESKENV.PRG, ACC.PRG
- oder auch GEMRAM.PRG.
-
- Über den Button 'Kopieroptionen' gelangt man in einen weiteren Dialog, in dem
- die Einstellungen vorgenommen werden können, die in TUBS mittels Control-O
- bzw. durch Anklicken des Spaltentitels eingestellt werden können (vgl. 4.1
- Kopier-Optionen).
- NB: Damit dies möglich ist, muß von TUBS aus bereits einmal die Datei
- TUBS.KFG (mittels Control-S oder auf die Nachfrage am Programmende hin)
- gesichert worden sein!
-
- Über den Button 'Zeiten' gelangt man in einen weiteren Dialog, in dem bis zu
- fünf Zeitintervalle und zugehörige Konfigurationen konfiguriert werden
- können. Ein Zeitintervall wird von TUBS nur dann ausgewertet, wenn sich in
- der entsprechenden Zeile mindestens ein Kreuzchen befindet. TUBS untersucht
- die angekreuzten Zeitintervalle der Reihe nach daraufhin, ob die aktuelle
- Systemzeit in dem jeweiligen Intervall liegt. Außerdem wird noch aus dem
- aktuellen Systemdatum der Wochentag ermittelt. Liegt die aktuelle Systemzeit
- in dem angegebenen Zeitintervall und die "tägl."-Spalte oder die Spalte des
- jeweiligen Wochentags ist angekreuzt, so wird die angegebene Konfiguration
- ausgewählt (falls TUBS im AUTO-Ordner gestartet wurde und keine Taste gedrückt
- wurde). Die Zeitintervalle können auch den Tageswechsel enthalten, also z. B.
- von 23:00 bis 02:00 gehen. Der Wochentag wird dabei durch den Beginn des
- Zeitintervalls festgelegt.
-